Mittwoch , 22 November 2017
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Jugendliche besser auf Twitter erreichen
Die Hashtags wurden 2007 von Twitter eingeführt.

Jugendliche besser auf Twitter erreichen

Für Teenager sind Social Media nichts Besonderes mehr, sondern gelebter Alltag. Es gibt kaum einen Jugendlichen, der nicht entweder bei Facebook oder Twitter angemeldet ist. Dennoch verändert sich auch die Mediennutzung der Altersgruppen zwischen 13 und 19, sodass inzwischen Twitter an Beliebtheit gewinnt und Facebook den Rang abgelaufen hat.

Twitter beliebter als Facebook

Jugendliche teilen alltägliche Erlebnisse und Interessantes, manchmal aber auch weniger bedeutsame Informationen in sozialen Netzwerken. Die Mediennutzung hat sich jedoch verändert und das nur innerhalb eines Jahres. Eine aktuelle Umfrage der Investmentbank Piper Jaffray zeigt, dass für etwa ein Drittel der Jugendlichen Twitter das wichtigste soziale Netzwerk ist; Facebook wurde hingegen nur von 23% der Teenager genannt. 2012 sah das Ergebnis noch ganz anders aus, denn vor einem Jahr präferierten 42% der befragten Jugendlichen Facebook als die für sie bedeutsamste Online-Plattform. Zudem gaben in der Altersgruppe der 16 bis 29jährigen 31% der Befragten an, dass Sie weniger Zeit auf Facebook verbringen als noch vor einem Jahr.

Reduktion als Kommunikationsmittel

Die Trendumkehr verwundert, denn schließlich ist Facebook sehr um jugendliche Nutzer bemüht. Die Möglichkeit, Inhalte zu teilen, Bilder und Videos einzustellen, zu Partys einzuladen oder diverse integrierte Online-Games zu spielen sollte doch eigentlich genau den Nerv der Zielgruppe treffen. Eine Erklärung für das Phänomen kann eine gewisse Übersättigung der Nutzer sein. Irgendwann mag es seinen Reiz zu verlieren, Videos zu erstellen, unzählige Gruppenbenachrichtigungen und Einladungen zu erhalten oder sich mit den stets gleichen Spielen zu beschäftigen. Auch die Nachrichten selbst ähneln sich; Aktuelles wird kommentiert, jeder gibt seine Meinung preis, wirklich Spektakuläres erfährt man selten. Twitter hingegen reduziert Inhalte auf wenige Worte; das Wesentliche muss innerhalb der vorgeschriebenen Zeichenzahl gesagt werden, ohne multimediale Anhänge, ohne großspurige Videos. Genau das macht den Kurznachrichtendienst so erfolgreich, weil Nutzer nur das mitteilen, was die eigentliche Bedeutung transportiert – ohne schmückendes Beiwerk.

Die Präferenz für Twitter nutzen

Viele Unternehmen haben sich bisher auf Facebook konzentriert, aber die Studienergebnisse zeigen klar, dass Sie auch bei Twitter präsent sein sollten. Orientieren Sie sich bei Ihren Aktivitäten in den Social Media zudem an der reduktionistischen Kommunikation; teilen Sie also Inhalte mit anderen, die vielleicht ein Bild oder einen Link enthalten, aber nicht mit zahlreichen Videos überladen sind. Eine ideale Strategie sind kurze Beiträge – so wie bei Twitter. Da viele Teenager aber nach wie vor in beiden Netzwerken aktiv sind, sollten Sie für Facebook und Twitter jeweils separate Meldungen erstellen, also nicht einfach die gleiche Formulierung übernehmen.

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Für Teenager sind Social Media nichts Besonderes mehr, sondern gelebter Alltag. Es gibt kaum einen Jugendlichen, der nicht entweder bei Facebook oder Twitter angemeldet ist. Dennoch verändert sich auch die Mediennutzung der Altersgruppen zwischen 13 und 19, sodass inzwischen Twitter an Beliebtheit gewinnt und Facebook den Rang abgelaufen hat. Twitter beliebter als Facebook Jugendliche teilen …

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Über Markus

Markus studiert Online Marketing Manager SMA und betreibt die SEO Agentur SeoKo in Koblenz.

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