Mittwoch , 22 November 2017
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Die größten Saatgutkonzerne

Die größten Saatgutkonzerne

Heute treffen viele Meinungen aufeinander, wenn die Sprache auf das Saatgut (http://www.mydreamgarden.de/Saatgut/) kommt. Es gibt Vertreter, die alte Sorten favorisieren, Verfechter der Gen-Manipulationen und Liebhaber der Bio-Kulturen. Und jede dieser Parteien ist davon überzeugt, auf der richtigen Seite zu stehen. Noch mehr geschürt werden die Streitgespräche, wenn die Rede auf die Saatgutkonzerne und EU-Richtlinien kommt. Da können sich die Gemüter schon erhitzen.

Große Konzerne haben das Sagen

Wer hätte vor Jahren noch gedacht, dass man mit Saatgut eine Monopolstellung erreichen kann? Und doch ist es so. Heute kontrollieren und beherrschen drei Konzerne den Saatgut-Markt. Auf diese Weise drängt man die Konsumenten in eine gewollte und vorgegebene Richtung, ohne dass sich der Konsument dagegen wehren kann. Er kann halt nur das Saatgut verwenden, was die Konzerne zur Verfügung stellen und das von der EU auch genehmigt wird. Es ist bekannt, dass 2010 ungefähr 250 Patente angemeldet wurden, die sich mit gentechnisch veränderte Pflanzen befassen. Dabei geht es im Besonderen um Gemüse, wie Paprika, Kürbisse, Gurken, Tomaten, und Melonen. Doch damit hört die Vormachtstellung nicht auf, denn 2010 hat zum Beispiel ein Konzern Schutzrechte für Margarine und Kekse angemeldet, um genveränderte Soja zu verarbeiten. Man verfolgt außerdem eine rigorose Aufkaufpolitik, um Mitbewerber auszuschalten.
Heute gibt es die Befürchtung, dass einige wenigen Konzerne, die auch international agieren, die Lebensmittelherstellung kontrollieren. Fazit, die Konsumenten können ihre Waren nicht mehr frei wählen und eine Abhängigkeit wird entstehen.

Eine gute Alternative

Sollten diese Befürchtungen nicht eintreten oder die Wirtschaftspolitik wird sich einmal grundlegend ändern, dann gibt es für die Artenvielfalt noch Hoffnung. Diese Hoffnung findet man auf Spitzbergen im „Svalbard Global Seed Vault“, dem „Weltweiten Saatgut-Tresor“. Der Welt-Treuhandfonds für Kulturpflanzenvielfalt begleitet das Projekt, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, eine langfristige Saatguteinlagerung vorzunehmen, um die Artenvielfalt aller bekannten Nutzpflanzen zu sichern und zu schützen. Über 4,5 Millionen Samenproben werden eingelagert, wobei jede Probe etwa 500 Samen enthält. Dieses Projekt soll Pflanzen wieder aufleben lassen, die in naher Zukunft nicht mehr vorhanden sein werden. Dadurch könnten Schäden, die der Mensch verursacht, zum Teil wieder gemildert werden. Viele tolle weitere Infos gibt es unter www.mydreamgarden.de

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Über Markus

Markus studiert Online Marketing Manager SMA und betreibt die SEO Agentur SeoKo in Koblenz.

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